20/6/2010
Es ist ein zauberhafter Blick die lange Straße entlang in den feierlichen Park, allüberall mit den zahmen Tieren und den jahrtausendalten Tempeln und Pagoden mit ihrer roten und weißen Pracht und ihren malerischen Formen, die dazwischen schimmern. Es ist ganz unmöglich, ein idealeres Bild vom Frieden auf Erden zu haben, als bei einem Gang durch die stillen Wälder an einem schönen Frühlingsmorgen, wenn die Hirsche aus nächster Nähe zutraulich einen anlugen, ringsum ein Nachtigallenchor ertönt und die üppigen Kirschblüten und die blauen Glyzinen überall niederwinken. Erwin Bälz, (Nara 17. April 1904).